Klinisches Ethikkomitee (KEK) der BG Kliniken

Klinisches Ethikkomitee (KEK) der BG Kliniken

Seit 2009 verfügt die BG Unfallklinik über einen beratenden Ausschuss, der sich neben den fachlichen Gesichtspunkten insbesondere mit den Wünschen, Interessen und Bedürfnissen der Patienten und Angehörigen auseinandersetzt. Besonders wichtig sind hier die menschlichen und ethischen Aspekte der Patientenselbstbestimmung und auch –betreuung.

Seit April 2017 wurde dieser Ausschuss durch das Klinische Ethikkomitee (KEK) der BG Kliniken abgelöst. Hierbei handelt es sich um eine Beratungseinrichtung der jeweiligen BG Klinik. Darüber hinaus gibt es eine überregionale Arbeitsgruppe aller BG Kliniken, die sich aus den Vorsitzenden und Stellvertretern des KEK jeder BG Klinik zusammensetzt, sich mit übergeordneten ethischen Belange befasst und Fortbildungen im Bereich Ethik organisiert. 

Das KEK der BG Unfallklinik setzt sich aus Vertretern unterschiedlicher Berufsgruppen zusammen, unterliegt selbstverständlich - wie alle Mitarbeiter der Klinik - strengen Grundsätzen der Vertraulichkeit und Verschwiegenheit. Alle Mitglieder des KEK sind ehrenamtlich beratend tätig.

Unsere Aufgabe ist somit einerseits die Beratung von Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörige in Fragen rund um die Ethik. Wir möchten dazu beitragen, insbesondere Verantwortung, Selbstbestimmungsrecht, Vertrauen, Respekt, Wertschätzung, Rücksicht und Mitgefühl als gelebte moralische Werte in der BG Unfallklinik zu fördern und zu prägen.

Andererseits geben wir auch Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen unserer Klinik Empfehlungen im Umgang mit ethischen Fragestellungen. Die Haltungen, Interessen, Positionen von Menschen, die von einer Situation fachlich, menschlich und ethisch betroffen sind, gilt es zu verstehen, zu diskutieren und transparent zu machen.

Die Beratung durch das KEK ist eine Form der Unterstützung bei der Suche nach einer Problemlösung in der Patientenbetreuung. Mit Kompetenzen in der Fall- und Problemanalyse, in der Gesprächsführung und in den verschiedenen Fachdisziplinen versuchen wir, Lösungen bei Konflikten zu finden. Die Ethik-Beratung bedeutet nicht, dass eine ärztliche Entscheidung an das KEK "delegiert" wird. Angestrebt wird vielmehr, dass die jeweilige Entscheidung ausgewogen getroffen werden kann und die relevanten ethischen Kriterien und Werte aller Beteiligten (Patient, Angehöriger und Behandelnde) berücksichtigt werden.

 Mitglieder des Klinisches Ethikkomitees (KEK)

Das KEK tritt turnusmäßig zusammen, um aktuelle Themen zu erörtern. Es besteht aber auch die Möglichkeit, das KEK einzuberufen oder einzelne Mitglieder anzufragen, um Anliegen von Patienten, deren Angehörigen sowie dem Behandlungsteam zu klären.

Dr. med. Rolf Teßmann
Vorsitz
Chefarzt der Abteilung für Anästhesie, Intensivmedizin und Schmerztherapie
Facharzt für Anästhesiologie
Spezielle Schmerztherapie
Intensivmedizin
Notfallmedizin, Umweltmedizin, Palliativmedizin
Hygienebeauftragter Arzt

Andrea Ecimovic
1. Vertreterin 
Pflegefachkraft
Zertifizierte Beraterin für Ethik im Gesundheitswesen

Dr. med. Andreas Cornel
2. Vertreter 
Oberarzt der Abteilung für BG Kompetenzzentrum und Rehamanagement
Facharzt für Chirurgie und Unfallchirurgie
Notfallmedizin

Barbara Besserer 
Leitung Qualitätsmanagement
Diplom-Pflegewirtin (FH)
TQM-Auditorin
Klinischer Risikomanager (DKI)
Vertretung Carina Ott 

Esther Helfrich-Teschner
Katholische Seelsorgerin

Claudia Diemann-Paeth
Leitung Bibliothek, Kongressbüro und Wissenschaftssekretariat

Margit Erbeldinger
Pflegefachkraft
Abteilungsleitung

Janina Günther
Syndikusanwältin, BG Kliniken

Lothar Jung-Hankel
Evangelischer Seelsorger

Christina Krahl
Psychologische Leitung des Psychotraumatologischen Zentrums für Diagnostik und Therapie
Psychologische Psychotherapeutin

Dr. med. Edgar Soldner
Stellv. Ärztlicher Direktor
Facharzt für Chirurgie und Unfallchirurgie
Sportmedizin
Notfallmedizin

 

Dr. Stephan Kurz
Oberarzt
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie


Claudia Czisch
Gesundheits- und Krankenpflegerin

Ingrid Klose
Sekretariat
Vertretung Herr Jonathan Amenda (für den BR).

  Information

Der Gesetzgeber hat mit Wirkung vom 01. September 2009 die Patientenverfügung ausdrücklich in den §§ 1901 a und 1901 b des Bürgerlichen Gesetzbuchs geregelt und hierfür die Schriftform vorgesehen.

Die beigefügten Dokumente liefern konkrete Vorschläge für diejenigen, die sich zu einer Versorgungsvollmacht oder Betreuungsverfügung und möglichst auch zu einer hiermit kombinierten Patientenverfügung entschließen.

  Patientenverfügung Malteser Deutschland

  www.malteser.de