Aktuelle Informationen (Detailansicht)

Brennpunkt Knie und Fuß – Erkrankungen und Verletzungen

Am 13. Juni 2018 lädt die BG Unfallklinik (BGU) Frankfurt am Main unter dem Motto „Erkrankungen und Verletzungen am Knie und am Fuß“ zu einer Patienten-Informationsveranstaltung ein. Die Abteilung für Sportorthopädie, Knie- und Schulterchirurgie sowie die Abteilung Orthopädische und traumatologische Fußchirurgie und deren Teams informieren ab 16 Uhr im Konferenzzentrum der BG Unfallklinik Frankfurt am Main gGmbH, Friedberger Landstraße 430, 60389 Frankfurt am Main u.a. über die aktuellen Therapiekonzepte von Knorpelschäden am Kniegelenk sowie über Schmerzzustände zwischen Ferse und Wade als Vorbote einer Achillessehnenruptur.

Rein statistisch gesehen trifft ein Achillessehnenriss in Deutschland etwa 20.000 Menschen jedes Jahr im Alter zwischen 35. und 50. Jahren, wobei Sportler zu 60 Prozent und Männer zu 80 Prozent betroffen sind. Kommt es zu einem Riss der stärksten Sehne des menschlichen Körpers, so ist ein Laufen und Gehen unmöglich.

Als Vorboten eines Achillessehnenrisses findet sich nicht selten eine Achillodynie, d. h. Schmerzen zwischen Ferse und Wade. Zumeist sind altersbedingte Verschleißerscheinungen dafür verantwortlich, bedingt durch eine zu geringe Durchblutung des Sehnengewebes.
Gefährdet sind u. a. Raucher, aber insbesondere Diabetiker, Gicht- oder Rheuma-Patienten sowie Personen, die Medikamente wie Kortison, Zytostatika oder bestimmte Antibiotika (Gruppe der Gyrasehemmer) einnehmen.

 

Erst konservative Behandlungsmöglichkeiten ausschöpfen.

Nutzt sich im Laufe eines Lebens der Gelenkknorpel im Knie durch das Reiben zwischen Ober- und Unterschenkel ab, spricht man von Arthrose. Die Ursachen können vielfältig sein und die Folgen mit Schmerzen, Schwellungen, Entzündungen und Bewegungsminderung das Leben erheblich einschränken. Ist solche Arthrose weit fortgeschritten kann eine Operation eine deutliche Besserung bewirken, um gerade im Alter wieder ein Mindestmaß an Beweglichkeit und Schmerzfreiheit zu erlangen.

Ein künstliches Kniegelenk kann dann ein Segen sein. Jedes Jahr werden allein in Deutschland ca. 150.000 künstliche Kniegelenke eingesetzt. Befürchtungen, nach dem Eingriff keinen Sport mehr ausüben zu können, sind zumeist unbegründet, denn vor allem Sportarten wie Wandern, Nordic Walking, Radfahren, Schwimmen und Skilanglauf eignen sich hervorragend, aktiv zu bleiben. 

Empfehlen kann man solche Operation allerdings erst, wenn konservative Behandlungsmethoden (Medikamente, Bewegungstherapie) ausgeschöpft sind und die Lebensqualität infolge zunehmender Unbeweglichkeit, Fehlstellung und Schmerzen unerträglich ist. Bevor ein Gelenkersatz erwogen wird, bieten sich zumeist noch begrenzte Operationstechniken an, um schmerzhaft lockere Knorpelteile oder Meniskusrisse abzutragen. Im Einzelfall lassen sich auch durch Umstellungen der Gelenkflächen eine Beschwerdelinderung und ein Zeitgewinn erreichen.

Im Rahmen der Veranstaltung werden die Spezialisten der BG Unfallklinik auf verschiedene konservative und operative Behandlungsmöglichkeiten dieser Krankheitsbilder eingehen und diese kritisch bewerten. Dabei werden auch neue Therapiekonzepte berücksichtigt. In den Vorträgen werden die Ärzte der BGU das Thema für die Besucher verständlich erläutern.

  Newsletter für Patienten und Besucher

Bestellen Sie hier unseren kostenlosen Newsletter. Er erscheint quartalsweise und informiert über aktuelle Themen und Entwicklungen aus unserer Unfallklinik und unterrichtet Sie regelmäßig über alle aktuellen Veranstaltungstermine für Patienten und interessierte Besucher.