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Wirbelsäulen-Expert*innen aus der ganzen Welt treffen sich in Frankfurt am Main

Am 2. und 3. Mai 2019 findet das Spring Specialty Meeting 2019, der Europäischen Wirbelsäulengesellschaft (EUROSPINE), im Radisson Blue Hotel in Frankfurt statt.

In Partnerschaft mit der Deutschen Wirbelsäulengesellschaft, in Kooperation mit der AO Spine und in Zusammenarbeit mit der Forschungsgesellschaft für Skoliose wurde ein hochwertiges wissenschaftliches Programm zusammengestellt.

Den ersten Tag der Veranstaltung widmen die Expert*innen komplizierten Tumorerkrankungen der Wirbelsäule, Halswirbelsäulenverletzungen, Verletzungen der Lendenwirbelsäule sowie Deformitäten der Wirbelsäule bei Erwachsenen.
Am Freitag werden sich die Spezialist*innen unter anderem mit Deformitäten der Wirbelsäule bei Kindern, Degenerativen Erkrankungen der Halswirbelsäule bzw. der Lendenwirbelsäule befassen.* 

„Vier von fünf Deutschen sind im Laufe ihres Lebens mindestens einmal von Rückenschmerzen betroffen. Die Häufigkeit nimmt mit dem Alter zu. Deshalb ist es wichtig europaweit die Qualität der Wirbelsäulenchirurgie weiter zu verbessern.

Genau das ist vorrangiges Ziel der Fachgesellschaft EUROSPINE.

Die Tagung in Frankfurt macht es möglich, dass weltweit anerkannte Spezialist*innen Ihr Wissen und Ihre Kompetenz bezüglich komplexer bzw. schwerer Fälle der Wirbelsäulenchirurgie austauschen. Die Liste der teilnehmenden Expert*innen kann sich sehen lassen und das freut mich besonders“, erläutert Prof. Dr. Frank Kandziora, Chefarzt des Zentrum für Wirbelsäulenchirurgie und Neurotraumatologie an der BG Unfallklinik Frankfurt.

Um dieses Ziel zu erreichen bietet die EUROSPINE neben der Möglichkeit sich mit internationalen Kolleg*innen auszutauschen, auch spezielle Ausbildungsprogramme für Wirbelsäulenchirurg*innen an. Das gilt für die Beginner*in ebenso wie für die fortgeschrittene Mediziner*in, für operative Wirbelsäulenchirurgie, genauso wie für konservative Wirbelsäulenchirurgie.
Auch eine Zertifizierung von Wirbelsäulenzentren auf europäischer Ebene zählt dazu, um Qualität für alle sichtbar und überprüfbar zu machen.

Sicher haben dabei nicht alle europäischen Länder den gleichen Standard, trotzdem ist es möglich und nötig, die Vorrausetzungen für eine gute Medizin zu überprüfen. Das Ziel muss sein, dass wir in ganz Europa eine gute Basis etablieren um die Behandlung von Wirbelsäulenerkrankungen zu optimieren.

Das Zentrum für Wirbelsäulenchirurgie und Neurotraumatologie an der BG Unfallklinik Frankfurt am Main unter der Leitung von Prof. Dr. Frank Kandziora wurde bereits im Oktober letzten Jahres von der europäischen Wirbelsäulengesellschaft EUROSPINE als „Surgical Spine Centre of Excellence“ zertifiziert. Europaweit wurde der BG Unfallklinik damit als erste Klinik mit diesem Zertifikat die höchste Versorgungsqualität bestätigt.

Hintergrund:

Mit mehr als 8.600 Mitgliedern ist EUROSPINE die weltweit größte internationale, gemeinnützige Wirbelsäulengesellschaft. Sie repräsentiert als Dachverband die nationalen europäischen Wirbelsäulengesellschaften und fördert die Ausbildung von Wirbelsäulenchirurg*innen und die Erforschung von Wirbelsäulenerkrankungen.

 

*Das genaue Programm finden Sie unter: http://www.eurospinemeeting.org/scientificprogramme-frankfurt2019.htm

  Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Rita Krötz

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