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Prof. Dr. Dr. Michael Sauerbier ist neuer Vizepräsident der DGPRÄC

Prof. Dr. Dr. Michael Sauerbier ist neuer Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC). Er wurde während der 50. Jahrestagung Ende September 2019 in Hamburg von den Mitgliedern gewählt. Der Mediziner ist Chefarzt der Abteilung für Plastische, Hand- und Rekonstruktive Chirurgie an der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik (BGU) Frankfurt am Main. M. Sauerbier ist Mitherausgeber der Zeitschrift „Handchirurgie Scan“ und gehört dem erweiterten Vorstand der „World Society for Reconstructive Microsurgery“ an. Prof. Sauerbiers Forschungsschwerpunkte sind die rekonstruktive Mikrochirurgie und die Handchirurgie, dabei insbesondere die funktionelle Wiederherstellung der Extremitäten.

Zum Präsidenten wurde Prof. Dr. Lukas Prantl gewählt, er ist Direktor der Klinik für Plastische und Ästhetische, Hand- und Wiederherstellungschirurgie am Universitätsklinikum Regensburg und Caritas-Krankenhaus St. Josef in Regensburg.

Patient*innensicherheit im Mittelpunkt

Inhaltlich steht für den neuen Vorstand die Patient*innensicherheit im Mittelpunkt. Dazu wurde auf der Mitgliederversammlung ein Antrag zum „fachfremden“ Operieren verabschiedet. Die DGPRÄC fordert das Bundesministerium für Gesundheit auf, im Dialog mit der Ärzteschaft eine rechtliche Regelung umzusetzen, die Patient*innen wirksam davor schützt, dass nicht qualifizierte Ärzt*innen ästhetische Eingriffe vornehmen. Für den neuen Vorstand ist im Rahmen der Patient*innensicherheit und Versorgungsqualität auch das kürzlich im Parlament beschlossene Implantate-Errichtungsgesetz zur Einführung einer verpflichtenden gründlichen Dokumentation der eingesetzten Brustimplantate von großer Bedeutung. Die DGPRÄC hat seit 2013 die Etablierung des Implantateregisters federführend mitgestaltet.

 

 

 

 

 

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Rita Krötz

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