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Plastische, Hand- und Rekonstruktive Chirurgie feiert das 50-jährige Bestehen an der BG Unfallklinik Frankfurt am Main.

Am 14. und 15. Juni 2019 findet ein wissenschaftliches Symposium zum 50-jährigen Bestehen der Abteilung für Plastische, Hand- und Rekonstruktive Chirurgie an der BG Unfallklinik in Frankfurt statt.

Das Symposium unter Leitung von Prof. Dr. Dr. Michael Sauerbier, dem Chefarzt der Abteilung beginnt jeweils um 9.00 Uhr im Konferenzzentrum der BGU.

Den ersten Tag der Veranstaltung widmen die internationalen Expert*innen der Handchirurgie und Themen, wie schweren Handverletzungen, Sehnenverletzungen, Frakturen und ligamentären Verletzungen an der Hand oder Rettungsoperationen bei Spätfolgen nach Radiusfrakturen und karpalen Verletzungen, während sich der zweite Veranstaltungstag u.a. mit der plastisch-rekonstruktiven Chirurgie befasst. Dazu gehört auch die mikrochirurgische Rekonstruktion mit interdisziplinärer Kooperation, z. B. nach Extremitätenverletzungen oder Tumorentfernungen (Mammakarzinom, Weichgewebesarkome). Aber auch Themen wie die Wiederherstellung nach schweren Verbrennungen und die Langzeitergebnisse nach allogener Handtransplantation werden diskutiert.

„Hierbei berichten die Expert*innen immer auf dem neusten Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse und Behandlungsmethoden“, weiß der Gastgeber Prof. Dr. Dr. Sauerbier.

 

Abteilung ist international als Hand-Trauma-Zentrum zertifiziert

„Die Abteilung für Plastische, Hand- und Rekonstruktive Chirurgie existiert bereits seit 1969 als selbstständige Abteilung an der BG Unfallklinik und ist damit eine er ersten ihrer Art im deutschsprachigen Raum gewesen. Derzeit verfügt die Abteilung über 42 akut stationäre Betten und 8 Betten zur Handrehabilitation. Unter der Leitung von Chefarzt Prof. Dr. Dr. Michael Sauerbier arbeiten neun Oberärzte sowie 14 Fach- und Assistenzärzte, um das gesamte Spektrum der plastisch-rekonstruktiven und der Handchirurgie abzudecken“, erläutert Prof. Dr. Dr. Reinhard Hoffmann, der Ärztliche Direktor der BG Unfallklinik Frankfurt am Main.

Einer der Schwerpunkte der Abteilung liegt im Gebiet der rekonstruktiven Mikrochirurgie, insbesondere die funktionelle Wiederherstellung der Extremitäten (BG-liche Verletzungen, chronische Wunden) sowie der komplexen Handchirurgie mit all ihren Facetten. Die Rehabilitation der verletzten bzw. erkrankten Hand ist ebenfalls einer der Behandlungsschwerpunkte. Auf diesem Gebiet arbeitet die Fachabteilung sehr eng mit Physiotherapeut*innen, Ergotherapeut*innen, Schmerztherapeut*innen, Neurolog*innen/Psycholog*innen sowie Rehabilitationsmediziner*innen in interdisziplinären Behandlungskonzepten zusammen.

Auch die Wiederherstellung nach gutartigen oder bösartigen Tumorerkrankungen (z. B. Gesichtstumoren, Brustkrebs, Thoraxwand, Weichgewebesarkomen) einschließlich palliativer Chirurgie sowie die Behandlung von angeborenen oder erworbenen Fehlbildungen in der gesamten Körperregion gehört zum Behandlungsbereich an der BG Unfallklinik Frankfurt am Main. Die Abteilung für Plastische, Hand- und Rekonstruktive Chirurgie ist auch als Kooperationspartner für Plastische Chirurgie des Sarkomszentrums Frankfurt am Main von der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) zertifiziert.

„Wir sind sehr stolz, dass die Abteilung im Rahmen des Traumanetzwerkes Rhein-Main als überregionales Replantationszentrum für abgetrennte Gliedmaßen zertifiziert wurde. Weiterhin besteht eine internationale Zertifizierung der Europäischen Handchirurgischen Fachgesellschaft (FESSH; www.fessh.com) als sogenanntes Hand-Trauma-Zentrum“, erläutert Prof. Dr. Dr. Sauerbier.

  Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Rita Krötz

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