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Integrativer Sportnachmittag in der BGU Frankfurt

Frankfurt am Main, 08.02.2020 - Am Samstag den 8. Februar 2020 treffen sich Kinder der Evangelische Kirchengemeinde Neureut-Nord und Schüler*innen der Kinder- und Jugendgruppe des Rollstuhl-Sport-Club (RSC) Frankfurt am Main um 14.00 Uhr zu einem integrativen Sportnachmittag

"Damit schließen wir an eine schöne Tradition an“, freut sich Torsten Guldenschuh der die Kindergottesdienstgruppe aus dem badischen Karlsruhe leitet. „Der erste Besuch bei den Rollikids in Frankfurt war bereits im März 2007, also vor ziemlich genau 13 Jahren, der Letzte in 2017“, so Guldenschuh.

Die Teilnehmer*innen treffen sich bereits um 13 Uhr in der der BG Unfallklinik Frankfurt, um sich bei einem gemeinsamen Mittagessen schon mal kennen zu lernen.

„Gerne übernehmen wir als Gastgeber die Bewirtung der Kinder und Jugendlichen, damit sie anschließend gestärkt in der BGU-Sporthalle für einige Stunden Inklusion erfahren können. Ich freue mich sehr auf diese tolle Veranstaltung“, so Abir Giacaman, Geschäftsführerin der BG Unfallklinik Frankfurt am Main.

Auch in diesem Jahr bringen die Gäste geliehene Rollstühle mit, die sie im normalen Alltag nicht benötigen, denn sie sind Fußgänger*innen. Bereits zum sechsten Mal kommen die Kinder der Kirchengemeinde und des Frankfurter Sportclubs zum gemeinsamen Nachmittag in der Mainmetropole zusammen. Die BGU ist dabei zum vierten Mal Austragungsort. “Die BG Unfallklinik ist spezialisiert auf die Behandlung von Menschen mit Querschnittlähmung, deshalb wissen wir um die Herausforderungen für Menschen im Rollstuhl“, erläutert der Chefarzt der Abteilung für Rückenmarkverletzte an der BGU Frankfurt am Main, Dr. Oswald Marcus.

Jeden Samstag trainieren die Kinder und Jugendlichen des RSC in der Sporthalle der BGU.

Wie wichtig solche Nachmittage sind, weiß auch die Übungsleiterin des RSC, Andrea Schlicker: „Die Akzeptanz auf beiden Seiten ist wichtig, denn nur mit einer gehörigen Portion Selbstbewusstsein kann man lernen, auch die Hilfe anderer anzunehmen.“ Bedeutend ist für das Team des RSC aber auch, dass die nicht behinderten Kinder eigene Erfahrungen im Rollstuhl machen, um ein bisschen von der Welt zu erleben, wie sie alltäglich für behinderte Kinder und Menschen ist. 

Das können die Fußgängerkinder bereits in Ihrem Vormittagsprogramm erfahren, denn bevor sie in die Unfallklinik kommen, besuchen sie im Rollstuhl den Frankfurter Zoo. Dabei werden die Kinder schnell erkennen, dass Rollstuhlfahren recht anstrengend und nicht so einfach ist, wie es aussieht. Leichte Steigungen und Bordsteinkanten sind dann schon eine große Herausforderung.

 

 

  Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Rita Krötz

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