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Ein Netzwerk bilden, um die eigene Situation zu verbessern

Seit Januar letzten Jahres können Patient*innen der Abteilung für Rückenmarkverletzte an der BG Unfallklinik auf sogenannte Peers zugreifen. Dies bedeutet, dass Patient*innen von Erfahrungen anderer Rollstuhlfahrer*innen lernen können, beraten werden und Tipps für den Alltag bekommen. Zudem sollen die Peers Impulse für eine Neuorientierung geben und Beispiel für eine Zukunftsperspektive sein. „Da nach Eintritt einer Querschnittlähmung bei den betroffenen Personen, Ihren Angehörigen und Freunden ein großer Informationsbedarf vorliegt, haben wir uns für diesen Schritt entschieden“, so der Chefarzt der Abteilung für Rückenmarkverletzte an der BG Unfallklinik Frankfurt am Main, Dr. Oswald Marcus.

In diesem Zusammenhang findet am 18. Mai um 14 Uhr ein Treffen zwischen BGU-Patient*innen, die im Rollstuhl sitzen sowie ehemaligen Patient*innen, die als sogenannte Peers tätig sind, statt.  „Ziel des Treffens ist es, dass dadurch ein Netzwerk entsteht, in dem sich Ratsuchende an verschiedene, erfahrene Peers wenden können, um die eigene Situation zu verbessern“, so Michael Glaßner, der sich ehrenamtlich mit seinen Kolleginnen Valerie Kunz und Gabi Fischer für diese Treffen stark macht. Organisiert werden die Treffen vom ehrenamtlichen Besuchsdienst an der BG Unfallklinik sowie der FGQ, der Fördergemeinschaft der Querschnittgelähmten in Deutschland.

Nach einem Vortrag von Dr. Oswald Marcus, dem Chefarzt der Abteilung für Rückenmarkverletzte, und einer Vorstellung der Fördergemeinschaft sind eine Diskussion und ein offener Austausch mit den Teilnehmenden des Treffens geplant. Hier lassen sich viele Impulse für eine Neuorientierung gewinnen und neue Netzwerke mit direkt Betroffenen knüpfen.

 

 

  Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Rita Krötz

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