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BG Unfallklinik Frankfurt: Wenn die Beine nicht mehr wollen

Das „Kreuz mit dem Kreuz“ – Rückenprobleme. Vier von fünf Deutschen sind im Laufe ihres Lebens mindestens einmal davon betroffen. Die Häufigkeit nimmt mit dem Alter zu. Auch die Spinalkanalstenose ist eine typische Erkrankung des höheren Lebensalters, bedingt durch Verschleißerscheinungen an der Wirbelsäule.

Am 13. März 2019 lädt die Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik (BGU) Frankfurt am Main unter dem Motto „Spinalkanalstenose – Wenn die Beine nicht mehr wollen“ zu einer Patient*innen-Informationsveranstaltung ein. Chefarzt Prof. Dr. med. Frank Kandziora und sein Team informieren ab 16 Uhr im Konferenzzentrum der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik, Friedberger Landstraße 430, 60389 Frankfurt am Main u.a. über konservative und operative Behandlungen der Spinalkanalstenose.

Nicht mehr laufen zu können ist für betroffene Menschen ein schweres Schicksal. Verschiedene Erkrankungen können im Alter dazu führen, dass „die Beine nicht mehr wollen“ und das Gehen oft  nur noch unter Schmerzen möglich ist. Nach wie vor ist die Arteriosklerose die häufigste Ursache für eine Einschränkung der schmerzfreien Gehstrecke. Aber auch der Rücken kann der Grund sein.

„Bei allen Menschen kommt es durch den Alterungsprozess zu einer schleichenden Einengung der im Wirbelkanal verlaufenden Nerven. Meist ist die Lendenwirbelsäule betroffen, seltener auch die Halswirbelsäule. Wird die Erkrankung an der Lendenwirbelsäule symptomatisch, treten also gehstreckenabhängige Beinschmerzen auf, so nennt man dies lumbale Spinalkanalstenose“, erklärt Chefarzt Prof. Dr. med. Frank Kandziora vom Zentrum für Wirbelsäulenchirurgie und Neurotraumatologie an der BGU Frankfurt am Main.

 

Was kann man als Betroffene*r dagegen tun? Gibt es Therapien, die das Laufen wieder verbessern?

Im Rahmen der Patient*innen-Informationsveranstaltung werden die Ärzt*innen der BGU erläutern, wie es zu einer Spinalkanalstenose kommt und welche Untersuchungen notwendig sind die Erkrankung zu erkennen. Des Weiteren werden der Chefarzt und sein Team auf verschiedene konservative und operative Behandlungsmöglichkeiten eingehen und diese kritisch bewerten. Dabei werden auch neue Therapiekonzepte berücksichtigt. In den Vorträgen werden die Spezialist*innen der BGU Frankfurt am Main das Thema für die Besucher*innen verständlich erläutern.

Bild 1: Prof. Dr. med. Frank Kandziora. Bildnachweis: ©BGU Frankfurt/kai abresch

  Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Rita Krötz

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