Weiterbildungsbefugnisse

Weiterbildungsbefugnisse

Die BG Unfallklinik verfügt zur Zeit über die folgenden Weiterbildungsermächtigungen:

  • Volle Weiterbildungsbefugnis zum Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie unter der Leitung des Ärztlichen Direktors Prof. Dr. med. Reinhard Hoffmann (72 Monate einschließlich 24 Monate Common Trunk, ausgenommen hiervon sind Hüftsonographien von Säuglingen sowie Bereiche der Kinderorthopädie und rheumatischen Orthopädie, die im Rahmen externe Hospitationen erworben werden können.)
  • Volle Weiterbildungsbefugnis zur Zusatzbezeichnung Spezielle Unfallchirurgie (36 Monate) unter der Leitung von Prof. Dr. med. Reinhard Hoffmann)
  • Volle Weiterbildungsbefugnis zum Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie (72 Monate einschließlich "Common-Trunk") unter der Leitung von Prof. Dr. med. Dr. med. habil. Sauerbier
  • Volle Weiterbildung für die Zusatzbezeichnung Handchirurgie (36 Monate) unter der Leitung von Herrn Prof. Dr. med. Dr. med. habil. Michael Sauerbier.
  • Im Gebiet der Anästhesiologie: 4 Jahre Weiterbildung zum Facharzt für Anästhesie unter der Leitung von Dr. med. Rolf Teßmann (inkl. 1 Jahr Anerkennung Intensivmedizin für den Facharzt); zusätzlich 1 Jahr Spezielle Aanästhesiologische Intensivmedizin (hier: volle WB-Ermächtigung) sowie 1 Jahr Spezielle Schmerztherapie (hier: volle WB-Ermächtigung)
  • 4 Jahre Weiterbildungsbefugnis Radiologie unter der Leitung von Prof. Dr. med. Alexander Langheinrich
  • 12 Monate Weiterbildungsbefugnis Röntgendiagnostik - fachgebunden unter der Leitung von Dr. med. Uwe Schweigkofler
  • 12 Monate Weiterbildungsbefugnis Neurochirurgie unter der Leitung von Dr. med. Andreas Pingel und Dr. med. Christoph-Heinrich Hoffmann
 Weitere Informationen zu Orthopädie und Unfallchirurgie

Die Weiterbildung der orthopädisch-unfallchirurgischen Assistenten spielt eine zentrale Rolle an unserer Klinik. Wir haben ein Rotations -  und Dienstplanmodell entwickelt, das der Assistentenschaft mehr oder weniger eine Selbstverwaltung der Grundstrukturen ihrer hausinternen Weiterbildung und des Arbeitsalltags erlaubt. Entsprechend rotieren die rund 30 Ärzte in Weiterbildung turnusmäßig (in der Regel alle 6 Monate) durch die einzelnen Fachabteilungen des Hauses.
Die Rotationen erfolgen strukturiert, transparent und unter Berücksichtigung individueller Wünsche und des Ausbildungsstandes - ganz gleich, ob es sich um Inhalte des Common-Trunks oder einzelne Spezialisierungstendenzen in einer der Fachabteilungen handelt.
Das System unter Supervision der Abteilungsleiter sowie der Weiterbildungsberechtigten wird kontinuierlich weiterentwickelt und sorgt für ein klinikweites Arbeitsklima, das sich sehen lassen kann.

Unser Rotations- und Dienstplanmodell zum Orthopäden und Unfallchirurgen ermöglicht die Weiterbildung in allen operativen Abteilungen des Hauses sowie der Intensivstation, der interdisziplinären Notfallambulanz, mit Ausnahme der rehabilitativen BGSW-Station (Berufsgenossenschaftliche Stationäre Weiterbehandlung) und der Abteilung für Rückenmarkverletzte.

Bei der individuellen und strukturierten Weiterbildungsplanung versuchen wir gezielt, Berufsanfängern die Rotation der chirurgischen Basisausbildung (Common Trunk, u. a. Notfallambulanz und Intensivstation) innerhalb der Mindestzeit zu ermöglichen.

Mit fortschreitender Weiterbildung öffnen sich zunehmend die Türen zu den einzelnen Fachabteilungen sowie zu unseren Rettungsmitteln.
Kollegen, die sich in der Weiterbildung der speziellen Unfallchirurgie befinden, werden selbstverständlich schwerpunktmäßig operativ eingesetzt und ausgebildet.
Jeder Kollege in der Weiterbildung erhält ein klinikeigenes Logbuch zur Dokumentation der individuellen Ausbildung. Regelmäßige, wöchentliche Fortbildungen und Komplikationskonferenzen, zahlreiche in - und externe Veranstaltungen sowie Förderungen individueller Fort- und Weiterbildungen sind für uns und das Haus selbstverständlich.

 Weitere Informationen zu Plastische, Hand- und Rekonstruktive Chirurgie

Ziel der Plastischen Chirurgie ist es Form und Funktion der sichtbaren Anteile des gesamten Körpers wiederherzustellen oder zu verbessern. Die Plastische Chirurgie vereint unter einem Dach die „Rekonstruktive Chirurgie“, die „Handchirurgie“, die „Ästhetische Chirurgie“ und die „Verbrennungschirurgie“.

Durch die 72-monatige Weiterbildungsbefugnis (2 Jahre Basis-Weiterbildung + 48 Monate Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie) für das eigenständige chirurgische Fachgebiet „Plastische und Ästhetische Chirurgie“ sowie 36 Monate für die Zusatzbezeichnung „Handchirurgie“ von Herrn Prof. Dr. Dr. Sauerbier besteht die Möglichkeit an unserer Klinik ein ausgesprochen großes und attraktives Spektrum erlernen zu können.
Die Weiterbildung erfolgt entsprechend den Vorgaben der Landesärztekammer Hessen und wird auch abteilungsintern intensiv „gelebt“ bzw. erfolgt strukturiert und praxisorientiert. Entsprechende praktische Anleitungen und Assistenzen im Operations-, Stations- und Ambulanzbetrieb werden von erfahrenen Ärzten der Abteilung begleitet.
Abteilungsinterne Fortbildungen, strukturierte Mitarbeiterweiterbildungsgespräche und häufige in – und externe Veranstaltungen sowie die Förderung individueller Qualifikationen werden regelmäßig durchgeführt bzw. unterstützt.

Bezüglich der sogenannten Common-Trunk-Regelung im Fach Chirurgie (24 Monate) können im Rahmen von individuellen Rotationen in die Abteilungen für Unfallchirurgie und Orthopädische Chirurgie (6 Monate, Prof. Dr. Hoffmann) sowie Anästhesie, Intensivmedizin und Schmerztherapie (6 Monate, Dr. Teßmann) exzellente fachspezifische Kenntnisse erworben werden.
Weitere 12 Monate der Common-Trunk-Regelung im Fach Chirurgie können bei Herrn Professor Dr. Dr. Sauerbier selbst absolviert werden.
Darüber hinaus sind fachorientierte Hospitationen, Famulaturen von Medizinstudenten und Absolvierung des Wahlfaches „Plastische Chirurgie“ im Praktischen Jahr (PJ) des Medizinstudiums möglich und auch sehr gerne gesehen.
Die Ausbildung von Gastärzten aus anderen Ländern mit Stipendium (Finanzierung über Dritte) ist unter bestimmten Umständen ebenfalls möglich.

 Weitere Informationen zur Anästhesiologie

Die Abteilung für Anästhesie in der BG Unfallklinik steht auf den 4 Säulen – Anästhesie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie –und ist damit ein extrem abwechslungsreiches Fachgebiet.
Die Weiterbildung im Fachgebiet Anästhesiologie sowie in den Zusatzweiterbildungen Spezielle anästhesiologische Intensivmedizin und Spezielle Schmerztherapie bietet auch jüngeren Kollegen die Chance, eine enorm breite medizinisch praktische Ausbildung – vor allem in und für kritische Situationen – zu erwerben.

Seit vielen Jahren ist die Weiterbildung junger Kollegen nach einem strukturierten Konzept eines der wesentlichen Anliegen unserer Abteilung. Die gültige Weiterbildungsordnung der Landesärztekammer Hessen bildet den Rahmen, an dem sich unsere individuell erstellten Weiterbildungspläne orientieren. Auch die Weiterbildung in Teilzeittätigkeit ist in unserer Abteilung organisatorisch etabliert. Einen außerordentlich hohen Stellenwert besitzt bei uns die respektvolle, häufig freundschaftliche abteilungsinterne, aber auch interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern anderer Fachabteilungen und anderer Berufsgruppen.

Die Ärzte der Anästhesieabteilung versorgen verantwortlich neben der Intensivstation alle operativ tätigen Fachabteilungen im stationären und ambulanten Bereich. Besonders hervorzuheben ist hier der extrem hohe Anteil der Patienten, die in (kathetergestützter-) Regionalanästhesie behandelt werden. Die interdisziplinäre Intensivstation ist mit 12 Betten ausgestattet und bietet die Möglichkeiten zur veno-venösen Hämofiltration, zur Hämodialyse, Bronchoskopie, extracorporalen CO2-Elimination und Sonographie.

Ein weiterer Schwerpunkt unserer Tätigkeit ist die ambulante und stationäre Schmerztherapie.
12 schmerztherapeutische Betten auf einer Station stehen zur Behandlung von Patienten mit chronischen Schmerzerkrankungen zur Verfügung. Diese Patienten werden nach einem multimodalen Therapiekonzept unter fachlicher Koordination durch die Anästhesieabteilung behandelt. Auch die strukturierte, zertifizierte postoperative/ posttraumatische Akutschmerztherapie ist ein gewichtiges Qualitätsmerkmal der interdisziplinären Kooperation an unserer Klinik.

Die Ärzte der Anästhesieabteilung versorgen anteilig das an der Klinik stationierte Notarzteinsatzfahrzeug und sind auch für sämtliche hausinternen Notfalleinsätze verantwortlich. An der Versorgung von – häufig polytraumatisierten – Patienten im Schockraum, nehmen die Ärzte der Abteilung als Mitglieder des interdisziplinären Behandlungsteams teil.

Im Rahmen einer bestehenden Kooperation mit drei großen Kliniken in Frankfurt und Offenbach können wir auch die gesamte Weiterbildung zum Facharzt für Anästhesiologie anbieten.

Regelmäßige wöchentlich stattfindende abteilungsinterne Fortbildungen, strukturierte Mitarbeiterweiterbildungsgespräche in kleinen Kollegenkreise sowie eine Vielzahl in – und externer Veranstaltungen sowie die Förderung individueller Qualifikationen sind für unsere Abteilung und für das gesamte Haus eine Selbstverständlichkeit.

In unserer Abteilung wird Weiterbildung gelebt!

Weiterbildungsermächtigung:

  • 4 Jahre zum Facharzt für Anästhesie unter der Leitung von Herrn Dr. Teßmann gemeinsam mit seinem leitenden Oberarzt Herrn Dr. Marx.
  • Hierbei ist enthalten: 1 Jahr Anerkennung Intensivmedizin für den Facharzt

Zusatzweiterbildungsbefugnis:

  • 1 Jahr Spezielle anästhesiologische Intensivmedizin
  • 1 Jahr Spezielle Schmerztherapie

  Chefarzt

Prof. Dr. med. Dr. med. habil. Reinhard Hoffmann

Sekretariat :
Gerlinde Veith

  069 475-2001   069 475-2223 aerztlicher.direktor@bgu-frankfurt.de

  Chefarzt

Prof. Dr. med. Dr. med. habil. Michael Sauerbier

Sekretariat :
Christiane Barufke, Lisa Mehler, Irmtraud Schuster

  069 475-2323   069 475-2586 pc-hc@bgu-frankfurt.de

  Chefarzt

Dr. med. Rolf Teßmann

Sekretariat :
Monika Bachus

  069 475-2568   069 475-2589 anaesthesie@bgu-frankfurt.de