Berufsgenossenschaftliche Heilverfahren

Berufsgenossenschaftliche Heilverfahren

Neben umfangreiche Behandlungs- und Therapieangeboten bieten wir Ihnen alle Verfahren des Berufsgenossenschaftlichen Heilverfahrens 

 Berufsgenossenschaftliche stationäre Weiterbehandlung – BGSW

Schwerpunkt einer BGSW ist eine intensive stationäre Übungsbehandlung unter ärztlicher Leitung, wenn ambulante Maßnahmen zur Optimierung des Heilverfahrens nicht ausreichen oder möglich sind. Oftmals sind Monoverletzungen, einfache Extremitäten- oder Gelenkverletzungen oder ein endoprothetischer Gelenkersatz die Ursache. Patienten erhalten dabei über mehrere Stunden täglich intensive Physio-, Ergo- und Physikalische Therapie sowie Sporttherapie. Darüber hinaus sind Gruppenbehandlungen, Medizinische Trainingstherapie und je nach Verletzungsschwere arbeitsplatzbezogene Therapien integriert.

Ärztlicher Ansprechpartner:
Dr. med. Christoph Reimertz

Administrativer Ansprechpartner:
BG-Sprechstunde 

Durchschnittliche Therapiedauer:
in der Regel 3-4 Wochen

Tägliche Kosten:
siehe Behandlungskostentarif

Einleitung des Verfahrens:
Empfehlung durch behandelnden Arzt oder Direkteinleitung durch UV-Träger Einleitung erfolgt nach Antrag zur Genehmigung der Kostenzusage

 Komplex stationäre Rehabilitation - KSR

Komplex stationäre Rehabilitation (KSR) Die KSR ist eine intensive medizinische Rehabilitationsmaßnahme für alle Patienten, die für eine BGSW-Maßnahme noch einen erhöhten Pflege- oder Therapiebedarf haben. Sie überbrückt oftmals die Phase zwischen Akutbehandlung und BGSW oder EAP. Ursache sind oftmals schwere oder Mehrfachverletzungen, aber auch Monoverletzungen mit Verzögerungen oder Komplikationen im Heilverlauf. Eine Komplex Stationäre Rehabilitation kann ebenfalls notwendig sein, wenn folgende Maßnahmen notwendig sind: Erhöhter diagnostischer und über das Maß einer BGSW hinausgehender therapeutischer Behandlungsbedarf oder pflegerischer Aufwand Enge psychologische Mitbetreuung Intensive Mitbehandlung durch unterschiedliche Fachdisziplinen (z. B. Schmerztherapie) Erstversorgung mit individuell angepassten Hilfsmitteln (z. B. Prothesen) Überprüfung von OP- und Revisionsmaßnahmen.

Ärztlicher Ansprechpartner:
Dr. med. Christoph Reimertz

Administrativer Ansprechpartner:
BG-Sprechstunde

Durchschnittliche Therapiedauer:
in der Regel 3-4 Wochen

Tägliche Kosten:
siehe Behandlungskostentarif

Einleitung des Verfahrens:
Empfehlung durch behandelnden Arzt oder Direkteinleitung durch UV-Träger Einleitung erfolgt nach Antrag zur Genehmigung der Kostenzusage

 Stationäre Kurzabklärung - SKA

Diese 3-, manchmal 5-tägige stationäre Maßnahme ist bei unfallverletzten Patienten mit verzögertem oder unklarem Heilverlauf sowie Schwierigkeiten mit einer beruflichen Wiedereingliederung vorgesehen. Zudem können Indikationen zu operativen Revisionsmaßnahmen sowie zu komplexen Rehamaßnahmen überprüft werden. Ziel der SKA ist eine effiziente Steuerung des Heilverfahrens und zügige Reintegration der Versicherten in das Berufs- und selbstbestimmte Sozialleben. Es erfolgen komplexe multidisziplinäre Abklärungen mit abschließenden Fallkonferenzen unter Einbeziehung des Rehaberaters des zuständigen Unfallversicherungsträgers.

Ärztlicher Ansprechpartner:
Dr. med. Christoph Reimertz

Administrativer Ansprechpartner:
BG-Sprechstunde

Durchschnittliche Therapiedauer:
in der Regel 3-4 Wochen

Tägliche Kosten: siehe Behandlungskostentarif

Einleitung des Verfahrens:
Empfehlung durch behandelnden Arzt oder Direkteinleitung durch UV-Träger Einleitung erfolgt nach Antrag zur Genehmigung der Kostenzusage

 Evaluation funktioneller Leistungen nach Isernhagen – EFL

Der EFL-Test ist ein 2-tägiges Verfahren mit 29 standardisierten funktionellen Leistungstests zu: Haltung und Beweglichkeit Handkoordination Fortbewegung Belastbarkeit Ziel ist eine realitätsgerechte Beurteilung der Leistungsfähigkeit, aber auch der Arbeitsmöglichkeiten mit detaillierter Betrachtung und Erfassung der körperlichen Fähigkeiten und Defizite, abgestimmt auf das aktuelle oder angestrebte Arbeitsplatzprofil. Voraussetzung ist daher eine volle Belastbarkeit der Probanden und eine detaillierte Arbeitsplatzbeschreibung. Die Probanden erkennen dabei Potenzial, Möglichkeiten und Grenzen ihrer Belastbarkeit. Das Ergebnis kann auch Ausgangsbasis eines anschließenden gezielten Arbeitsplatztrainings sein.

Ärztlicher Ansprechpartner:
Dr. med. Christoph Reimertz

Administrativer Ansprechpartner:
BG-Sprechstunde 

Durchschnittliche Therapiedauer:
2 Tage

Tägliche Kosten:
siehe Behandlungskostentarif

Einleitung des Verfahrens:
Empfehlung durch behandelnden Arzt oder Direkteinleitung durch UV-Träger Einleitung erfolgt nach Antrag zur Genehmigung der Kostenzusage

 Arbeitsplatzorientierte Muskuloskelettale Rehabiliation - ABMR

Therapieformen mit Integration arbeitstypischer Belastungen werden heute bereits frühzeitig in allen stationären und ambulanten Rehabilitationsmaßnahmen integriert. Gerade bei handwerklichen Berufen stellt die ABMR oftmals eine sinnvolle Ergänzung hierzu dar und wird zumeist im Anschluss an eine EAP durchgeführt. Trainiert werden tätigkeitsorientierte Belastungen in einem geschützten Umfeld mit begleitenden therapeutischen Maßnahmen. Sie setzt eine körperliche Grundbelastbarkeit voraus und das Ziel ist die anschließende Arbeitsfähigkeit.

 Erweiterte Ambulante Physiotherapie - EAP

Die EAP ist eine auf den Einzelfall abgestimmte ambulante Therapie aus den Bereichen Physiotherapie und Physikalische Therapie sowie Medizinische Trainingstherapie. Im Sinne einer ambulanten Rehabilitation werden Einzel- und Gruppentherapien mit u. a. Lymphdrainagen, Massagen und Elektrotherapie durchgeführt. Diese ambulante Rehamaßnahme ist auf 2 Wochen begrenzt, kann aber im begründeten Fall auch verlängert werden.

  Chefarzt

Dr. med. Christoph Reimertz

Sekretariat :
Jeanette Süß

  069 475-4284   069 475-4294 bg-sprechstunde@bgu-frankfurt.de

  Teamleitung Sachbearbeitung

Jeanette Süß

  069 475-4284   069 475-4294 jeanette.suess@bgu-frankfurt.de