Pflegedienst in der Abteilung für Rückenmarkverletzte

Pflege in der Fachabteilung für Rückenmarkverletzte

Als überregionales Traumazentrum versorgt und betreut die BG Unfallklinik interdisziplinär Patienten mit unfallbedingt oder erkrankungsbedingt erworbenen Wirbelsäulen- und Rückenmarksverletzungen: Von der operativ stabilisierenden Versorgung der Wirbelsäule sowie vorliegender Begleitverletzungen, über die intensivmedizinische Behandlung und die komplexe Erstbehandlung bei Rückenmarkverletzungen, bis hin zur späteren ambulanten Betreuung und Behandlung aller mit der Querschnittlähmung verbundenen Komplikationen.

 Infos zur Abteilung für Rückenmarkverletzte

Unsere Abteilung für Rückenmarkverletzte, zu der es im Rhein-Main-Gebiet wenig vergleichbare Einrichtungen gibt, verfügt über 51 Betten zur akuten Erstbehandlung sowie Komplikationsbehandlung bei komplett oder teilweise Querschnittgelähmten auf den Stationen K3, K4 und E4.

Ingesamt versorgen 42 Pflegekräfte (auch in Teilzeit) unsere Patienten im Sinne der querschnittbezogenen Behandlungspflege 24 Stunden über 365 Tage im Jahr. Die Abteilungsleitung wird von zwei Teamleitungen unterstützt. Die MitarbeiterInnen wechseln im Rotationsverfahren.

 Aufgaben des Pflegedienstes

Durch die teilweise lange Verweildauer der Patienten haben Sie in unserer Abteilung für Rückenmarkverletzte die Möglichkeit, die Rehabilitation der Patienten langfristig zu begleiten. Pflegerische Kernkompetenzen sowie gute Teamfähigkeit sind hier besonders gefragt.

Zu den Aufgaben des Pflegedienstes auf der Station K3 gehört die Lagerung, Durchführung und Anleitung zur Körperpflege und Hygiene. Es ist im hohen Maße eine Behandlungspflege, die den Patienten den Umgang mit seinen Lähmungen vertraut macht. Behandlungspflege heißt auch Hilfe beim Abhusten, Atemtraining mit dem CPAP-Gerät und regelmäßiges Absaugen, wenn nötig. Das Etablieren und Durchführen eines praktikablen Lagerungs-, Blasen-, Darmmanagements dient dazu, ein größtmögliches Maß an Selbstständigkeit für den Patienten zu erreichen.
Auch die Angehörigen der Patienten werden in die Pflege mit einbezogen, beraten und angelernt.

  Pflegedirektorin

Diana Kirscht

pflegedirektion@bgu-frankfurt.de