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Schonend und sicher für unsere Patienten - neue Medizintechnik

Die BG Unfallklinik Frankfurt am Main ist jüngst mit zwei medizinischen Großgeräten zur bildgebenden Diagnostik ausgestattet worden. Es handelt sich dabei um einen 128 Computertomograph (CT) sowie ein 3- T-Magnetresonanztomographie (MRT). Durch die Aufstellung des neuen CTs steht der BG Unfallklinik nun ein zweites Gerät zur Verfügung. Die Klinik muss sich deshalb zukünftig bei Wartung oder Defekt eines Gerätes nicht mehr von der Polytraumaversorgung abmelden. Deshalb wurde der 2. CT Scanner auch unmittelbar an den Schockraum angebunden.  

„Durch einen zusätzlichen 3-D-Drucker für den Computertomograph können wir vorab einen plastischen Eindruck komplexer Frakturen erstellen und somit eine dezidierte prä-operative Planung durchführen. Die BG Unfallklinik Frankfurt am Main ist damit meiner Kenntnis nach hessenweit die einzige Klinik die einen solchen 3-D-Drucker in der Traumatologie zur prä-operativen Planung einsetzt. Auch für die Ausbildung ist das natürlich sehr hilfreich, jungen Kollegen am 3-D-Modell operative Verfahren erklären zu können“, so der Ärztliche Direktor der BGU Frankfurt am Main, Prof. Dr.med. Reinhard Hoffmann. Ein weiterer Vorteil ist, dass ein zusätzlich angeschafftes Softwarepaket für beide Geräte die Unterdrückung von Metallartefakten bei der bildgebenden Diagnostik unterstützt.

CT – Röntgendosis auf ein Minimum gesenkt

Mit dem neuen CT können selbst schwerverletzte Polytraumapatienten rasch und ohne Probleme von Kopf bis Fuß gescannt werden. „Die hohe zeitliche Auflösung des Geräts ermöglicht eine gestochen scharfe Darstellung selbst feiner anatomischer Details ohne Bewegungsartefakte“, erläutert Prof. Dr. med. Alexander Langheinrich, Chefarzt der Diagnostischen und Interventionellen Radiologie an der BGU.

Ein weiteres herausragendes Merkmal ist die sogenannte adaptive 4-D-Spirale, ein neuer Scan-Modus. Diese Spirale macht es möglich, dass durch kontinuierliche Bewegung des Patiententisches ein größerer Scanbereich erfasst wird und komplette Organe auch funktionell untersucht werden können. Ein weiterer Vorteil ist auch, dass die nötige Röntgendosis bei allen Untersuchungen auf ein Minimum gesenkt wird.

Entspannte Untersuchung, auch für körperlich beeinträchtigte Patienten

Das neue 3-T-MRT Gerät verbessert die Arbeitsabläufe bei MRT-Untersuchungen erheblich.
Die 70 Zentimeter weite Magnetöffnung des neuen MRT an der BGU macht für alle Patienten die Untersuchung komfortabler. Besonders profitieren hiervon Patienten, die bisher entweder gar nicht oder nur unter erschwerten Bedingungen mit Hilfe der MRT untersucht werden konnten, wie zum Beispiel Kinder oder klaustrophobische Personen. Aufgrund des extrem kurzen Magneten können außerdem viele Untersuchungen vorgenommen werden, bei denen sich der Kopf des Patienten außerhalb des Systems befindet. Dennoch hat das radiologische Fachpersonal der BGU den Vorteil eines großen Messfeldes von 50x50x45 Zentimeter.

Der neue Tisch ist mit einer integrierten, herausnehmbaren 32-Kanal-Wirbelsäulen-Spule ausgestattet. Schwerkranke, körperlich beeinträchtigte, adipöse oder bettlägerige Patienten können damit außerhalb des MR-Scannerraums vorbereitet und anschließend zur Untersuchung in den Scannerraum gefahren werden. Der Tisch trägt, auch wenn er geschoben wird, ein Gewicht von bis zu 250 Kilogramm.

Hinweis in eigener Sache 
Sämtliche deutsche Tageszeitungen und Magazine haben am 12. und  13. Juni 2017 über das Thema berichtet, unter anderen:

Focus

Ärzteblatt

Frankfurter Allgmeine Zeitung

Süddeutsche Zeitung

Die Welt

 

 

 

 

  Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Rita Krötz

  069 475-1534   069 475-2470 pressestelle@bgu-frankfurt.de