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BG Unfallklinik Frankfurt ist Wirbelsäulenzentrum der höchsten Stufe

Das Zentrum für Wirbelsäulenchirurgie und Neurotraumatologie an der BG Unfallklinik Frankfurt am Main unter der Leitung von Prof. Dr. Frank Kandziora wurde als „Level I-Wirbelsäulenzentrum der Deutschen Wirbelsäulengesellschaft (DWG)“ zertifiziert. Hessenweit wurde der Klinik damit als erstem und einzigem Zentrum die höchste Stufe der Maximalversorgung bestätigt.

Unabhängige Experten bescheinigen dem Zentrum einen hervorragenden Standard bei der Patientenversorgung und eine außerordentliche Behandlungsqualität. Für die erfolgreiche Zertifizierung werden strenge Qualitätsansprüche an die Strukturen und Prozesse der Klinik gestellt. Umfangreiche Anforderungen an die Qualifikation der ärztlichen, pflegerischen und therapeutischen Mitarbeiter müssen dabei genauso nachgewiesen werden wie optimale medizintechnische Voraussetzungen.

Hierbei werden  interdisziplinäre Zusammenarbeit, leitliniengerechte Behandlung, strukturelle Transparenz und Leistungsfähigkeit, auch anhand der Fallzahlen, geprüft und bewertet.
Darüber hinaus werden ein umfassendes operatives Behandlungsspektrum und standardisierte Behandlungspfade ebenso wie eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit mit anderen Fachrichtungen und nachbehandelnden Einrichtungen vorausgesetzt. Vergeben wird die Auszeichnung nur an Kliniken, die Merkmale wie eine 24-stündige Notfallversorgung, die ständige Verfügbarkeit einer Schmerztherapie und radiologischer Diagnostik sowie wissenschaftliche Aktivitäten nachweisen können.
„Die BGU Frankfurt am Main kann damit seinen Patienten ein Wirbelsäulenzentrum der höchsten Versorgungsstufe für degenerative Erkrankungen, Deformitäten, Infektionen und Verletzungen anbieten“, resümiert  Prof. Frank Kandziora, Chefarzt des Zentrums für Wirbelsäulenchirurgie und Neurotraumatologie. „Eine solche Auszeichnung sei nur durch exzellente Teamarbeit möglich“, so Kandziora weiter.

Das Zentrum für Wirbelsäulenchirurgie an der BGU hat sich darüber hinaus selbst verpflichtet, alle operativen Fälle – ca. 1.500 Patienten im Jahr – in ein nationales Register einzutragen und hat diesen Prozess bereits seit drei Jahren in die Abläufe integriert. „Trotz des zusätzlichen Arbeitsaufwandes haben wir uns damals zu diesem Schritt entschlossen, denn das Register mit der Datensammlung stellt einen besonderen Mehrwert bei der Optimierung der Patientenversorgung und Qualitätssicherung dar“, erklärt der Ärztliche Direktor Prof. Dr. Dr. Reinhard Hoffmann. „Wir sind sehr stolz auf die Auszeichnung. Sie dokumentiert das hohe Versorgungsniveau, das unsere Patienten bei Diagnostik und Therapie täglich erfahren und bestärkt uns in unserer Arbeit“, so die Geschäftsführerin der BGU Frankfurt am Main, Dr. Rafaela Korte abschließend.

  Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Rita Krötz

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