Klin. Risikomanagement

Klinisches Risikomanagement zur Patientensicherheit

Risikomanagement ist eine Managementmethode, die das Ziel verfolgt, systematisch unternehmensbedrohende Fehler oder Risiken zu erkennen, zu analysieren, zu verhindern oder ihre Folgen zu begrenzen sowie die hierzu ergriffenen Maßnahmen hinsichtlich ihrer Wirksamkeit kontinuierlich zu bewerten. Des Weiteren ist es das Ziel, ein höheres Maß an Patientensicherheit, eine gesteigerte Behandlungsqualität und eine kostengünstigere Versorgung zu gewährleisten.

Klinisches Risikomanagement ist ein fester Bestandteil eines modernen Qualitätsmanagements und als Präventivsystem zu betrachten, welches die Risiken in der Patientenversorgung reduzieren soll und die Zielsetzung einer ständigen Verbesserung der Behandlungsqualität und Patientensicherheit zu verfolgen.
Um Fehler in der Patientenbehandlung zu identifizieren bevor ein Schaden entstanden ist, ist es wichtig, risikoanfällige Bereiche zu identifizieren, um adäquate Maßnahmen entwickeln zu können, damit Schäden erst gar nicht entstehen.

Wie kaum ein anderes Verfahren bietet das klinische Risikomanagement die Chance, abteilungs- oder krankenhausspezifische Daten zum klinischen Behandlungsprozess zu gewinnen. Durch die Vernetzung mit dem Qualitäts- und Risikomanagement ist sichergestellt, dass jedes Ereignis auf seine Entstehungsursachen und Verbesserungspotentiale analysiert wird und die erforderlichen Veränderungen initiiert werden.

  Leitung Qualitätsmanagement

Barbara Besserer, Dipl.-Pflegewirtin (FH)

  069 475-2187   069 475-2493 barbara.besserer@bgu-frankfurt.de