FAQ - Frequently Asked Questions

Hier finden Sie Antworten auf eine Auswahl der häufig an uns gestellten Fragen. 

 Wie lange muss ich im Krankenhaus bleiben?

Die stationäre Aufenthaltsdauer richtet sich in Wesentlichen nach der geplanten Operation. Arthroskopische Eingriffe am Meniskus werden üblicherweise ambulant durchgeführt. Nach Kreuzbandersatz oder Schultereingriffen dauert der stationäre Aufenthalt bei komplikationslosem Verlauf meist vier bis fünf Tage.

 Wie lange muss ich an Gehstützen gehen?

Nach Operationen am Kniegelenk sollte eine initiale Entlastung oder Teilbelastung erfolgen die Dauer richtet sich nach dem Eingriff. Nach Meniskusoperationen sollte das Kniegelenk einige Tage geschont werden. Eine Teilbelastung von 20-30 kg an Unterarmgehstützen über eine knappe Woche ist ausreichend, um eine Reizung und Schwellung des Gelenkes zu verhindern. Nach Ersatz des vorderen Kreuzbandes ist eine Teilbelastung von 20 kg über 2 Wochen notwendig, bei knöchernen Eingriffen oder Operationen am Knorpel verlängert sich die Entlastung meist auf 6 Wochen.

 Wann und von wem werden die Fäden gezogen?

Die Fäden werden 14 Tage nach dem Eingriff vom Orthopäden oder Hausarzt entfernt.

 Werde ich nach der Operation Schmerzen haben?

Kein operativer Eingriff ist vollkommen schmerzfrei durchzuführen. Zum Erreichen eines möglichst schmerzarmen Zustandes für die ersten Tage nach dem Eingriff wird bei einigen Eingriffen am Knie oder der Schulter direkt vor der Operation vom Narkosearzt ein so genannter Schmerzkatheter gelegt. Es handelt sich hier um einen sehr dünnen Schlauch der direkt an dem Nervenstrang platziert wird der Knie oder Schulter versorgt. Dies ist sehr schmerzarm möglich und steigert den Komfort für den Patienten deutlich. Überlappend wir eine Schmerztherapie in Tablettenform verordnet.

 Muss ich nach der Operation Krankengymnastik machen?

Bereits am ersten postoperativen Tag beginnen wir mit der Krankengymnastik im Krankenhaus. Sie werden von erfahrenen Therapeuten behandelt und angeleitet. Für jeden unserer Standardeingriffe wurde ein detailliertes Nachbehandlungsschema ausgearbeitet anhand dessen die Nachbehandlung durchgeführt wird. Einen Ausdruck des Schemas für den nachbehandelnden Arzt und Physiotherapeuten erhalten Sie zusammen mit Ihren Entlassungsunterlagen. Der weiterbehandelnde Hausarzt oder Orthopäde wird Ihnen ein Rezept für weitere Krankengymnastikstunden ausstellen

 Welche Medikamente muss ich vor der Operation absetzen, welche muss ich weiter nehmen?

Sie sollten ihre gewohnten Dauermedikamente wie üblich bis zum Tage des Eingriffs einnehmen. Ausnahmen davon bilden Medikamente die die Blutgerinnung beeinflussen und bestimmte Blutzuckermittel. Im Einzelnen sind dies: Markumar: 2 Wochen vor der OP absetzen ASS, Aspirin (jegliche Dosierung), Plavix: 2 Wochen vor der OP absetzen Metformin (Diabetase, Glucophage, Meglucon…): 2 Tage vor der OP absetzen Am besten sprechen Sie rechtzeitig vor der OP und vor allem bevor Sie ein Medikament absetzen mit Ihrem Hausarzt, denn bestimmte Medikamente müssen rechtzeitig auf ein anderes Präparat umgesetzt werden. Im Rahmen der Operationsvorbereitung findet unter anderem ein Gespräch mit einem Narkosearzt statt, im Rahmen dessen Sie nochmals Fragen zu diesem Thema stellen können.

 Wann muss ich wo sein?

Sie bekommen bei Vereinbarung des OP-Termins genaue mündliche Informationen hinsichtlich des organisatorischen Ablaufs in unserem Sekretariat und werden zusätzlich nochmals schriftlich per Post informiert. Je nach Vereinbarung in der Sprechstunde kommen Sie am Morgen des Eingriffs nüchtern in die Klinik oder werden am Nachmittag des Vortages stationär aufgenommen.

 Welche Unterlagen muss ich dabei haben?

Bitte bringen Sie sämtliche, die geplante Operation betreffende, medizinische Unterlagen mit in die Klinik, die Sie zu Hause haben. Vor allem Röntgen- und Kernspinbilder, Operationsberichte und Arztbriefe sind hier von großem Interesse. Auch Unterlagen Ihres Hausarztes, Internisten oder Kardiologen können vor allem für den Narkosearzt wichtig sein.

 Welche Narkoseformen gibt es und welche sind für Operationen an Knie oder Schulter sinnvoll?

Für einen operativen Eingriff an der Schulter ist grundsätzlich eine Vollnarkose nötig. Bei Eingriffen am Kniegelenk kann je nach persönlichen Vorlieben oder auf Empfehlung des Narkosearztes zwischen Vollnarkose und Teilnarkose (Spinalanästhesie) gewählt werden.

  Chefarzt

Dr. med. Frederic Welsch

Sekretariat:
Aspasia Saduddin, Brigitte Mack

  069 475-2121   069 475-2192   sportorthopaedie@bgu-frankfurt.de