FAQ - Frequently Asked Questions

Dies ist eine Auswahl der häufig an uns gestellten Fragen, die wir regelmäßig ergänzen. 

 Welche Vorbereitungen muss ich als Patient treffen, um in der Abteilung Radiologie untersucht zu werden, also zum Beispiel: Muss ich nüchtern zur Untersuchung kommen?

Die radiologische Abteilung der BG Unfallklinik untersucht in der Regel frisch verletzte Patienten, Patienten mit länger zurückliegenden Unfallfolgen und Patienten mit orthopädischen Fragestellungen. Bei all diesen Untersuchungen steht im Vordergrund die Beurteilung des Muskel- und skelettalen Systems sowie des Gehirns und des Rückenmarks. Hier ist in der Regel eine Patientenvorbereitung zur Untersuchung nicht notwendig. In speziellen Fällen, wie bei eventuellen Thorax- oder Bauchuntersuchungen ist eine Vorbereitung mit Kontrastmittel notwendig, dies wird dann jedoch im Einzelfall vorher abgesprochen.

 Bekomme ich Kontrastmittel und was sind die Folgen hiervon?

Kontrastmittelgabe erfolgt in der Regel intravenös, in seltenen Fällen oral oder rektal zur Diagnostik des Magen-Darm-Traktes. Die Kontrastmittelgabe wird vorher mit dem Patienten abgesprochen und nur dann angewendet, wenn es der besseren Krankheitsaufklärung dient. Kontrastmittelzwischenfälle sind sehr selten. Vor jeder Kontrastmittelgabe wird der Patient befragt auf eventuell bestehende Allergien, Organerkrankungen wie Schilddrüsen- oder Nierenerkrankungen sowie die Einnahme bestimmter Medikamente, die eine Kontrastmittelgabe einschränken (z. B. Diabetesmedikation).

 Bin ich einer hohen Strahlenbelastung ausgesetzt und was sind die Folgen?

Für jede Röntgenuntersuchung, sei es auf dem Gebiet des konventionellen Röntgens (Erstellung von Röntgenbildern, Durchleuchtungen, Angiographie) oder dem Gebiet der Computertomographie, wird von den jeweiligen fachkundigen Ärzten eine strenge Indikation gestellt. Untersucht werden nur die interessierenden Organe unter Schutz von strahlenempfindlichen Nachbarorganen. Das Ausmaß der Röntgenuntersuchung wird auf das notwendige Maß beschränkt, die Untersuchung erfolgt bei gleichzeitigem Schutz durch Anbringung einer Bleischürze am Körper. Die Untersuchungen werden ausschließlich durch Fachpersonal der BG Unfallklinik durchgeführt. Die Röntgendiagnostik und die Computertomographie sind bei Patienten der BG Unfallklinik ein unverzichtbarer Bestandteil der bildgebenden Diagnostik. Bei bestehender Schwangerschaft, die jeweils bei Frauen im gebärfähigen Alter abgefragt wird, werden besondere Vorsichtsmaßnahmen getroffen, im Sinne der intensiven Risikonutzenabwägung. Bei den modernen Diagnostikverfahren (Belichtungsautomatik, Speicherfoliensystem, CT-Dosisrichtlinien) sind Strahlenschäden nicht zu erwarten.

 Was ist bei Kernspintomographie zu beachten und welche Risiken bestehen?

Die Kernspintomographie ist keine Röntgenuntersuchung, sondern ein Verfahren, das die magnetischen Eigenschaften der Wasserstoffatome im menschlichen Körper ausnutzt. Im Untersuchungsgerät herrscht ein Magnetfeld. Ähnlich wie bei Rundfunksendern werden Radioimpulse als elektromagnetisches Signal an den Körper abgegeben. Das Antwortsignal auf den Körper wird mit Hilfe von Antennen aufgefangen und mittels eines Computers zu einem Bild verarbeitet. Schädliche Nebenwirkungen sind bei dieser Methode in den Routineuntersuchungen nicht bekannt. Zu den Ausschlusskriterien gehören zum Beispiel das Tragen eines Herzschrittmachers, da es zu Funktionsverlusten kommen kann. Über diesbezügliche Einzelheiten wird jeder Patient ausführlich durch einen Informations- und Fragebogen unterrichtet.

  Chefarzt

Prof. Dr. med. Alexander Langheinrich

Sekretariat :
Linda Gallina

  069 475-2552   069 475-2524 radiologie@bgu-frankfurt.de