Abteilung für berufsgenossenschaftliche Heilverfahrenssteuerung und Rehabilitation

Grundsätze zum Reha-Konzept der Abteilung

  • Die Abteilung ist Teil des Trauma-Zentrums in der BGU.
  • In der Abteilung wird das berufsgenossenschaftliche Heilverfahren (BG-HV) nach der Wiederherstellung der Strukturen und Grundfunktionen im Zuge der Akutbehandlung nahtlos fortgesetzt.
  • Die Abteilung realisiert im Rahmen des BG-HV eine schnellstmögliche Wiederherstellung der körperlichen und mentalen Aktivitäten und Wiederaufnahme der Teilhabe am gesellschaftlichen und beruflichen Leben.
  • Die Rehabilitation wird multidisziplinär und ganzheitlich durchgeführt. Die konzeptionelle Grundlage des Handelns bildet das biopsychosoziale Krankheitsfolgemodell der WHO, die gesetzliche Grundlage – die einschlägigen Vorschriften der Sozialgesetzgebung.

IQMP-Reha

Nach intensiver Vorbereitung und engagiertem Einsatz aller Mitarbeiter der Rehabilitation hat die BG Unfallklinik Frankfurt am Main im August 2010 die Erst-Zertifizierung ihres Qualitätsmanagementsystems nach IQMP-Reha erreicht und wurde mit dem Qualitätssiegel „Exzellente Qualität der Rehabilitation - EQR“ vom unabhängigen „Institut für Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen“ (IQMG) ausgezeichnet. IQMP-Reha ist ein reha-spezifisches Instrument zur Darstellung der Leistungsfähigkeit und des Qualitätsmanagements in der Rehabilitation. Dazu wurden alle Abläufe in den Rehabilitations-Abteilungen offen gelegt. In der Folge können Behandlungsprozesse im Sinne der Patientenorientierung und -sicherheit effizienter gestaltet werden.
Das Zertifikat ist bis Oktober 2012 für alle stationären Einrichtungen unabhängig vom Träger Pflicht. Die BG Unfallklinik Frankfurt am Main wurde als erste BG Klinik mit dem Qualitätssiegel ausgezeichnet.

Aufgaben der Abteilung

  • Die Abteilung versorgt die Patienten der gesamten Klinik (BGU FFM) mit koordinierten, multiprofessionellen Rehabilitationsmaßnahmen „aus einer Hand“ i.S. des Managements der Unfallfolgen.
  • Die Abteilung realisiert mit modernen Konzepten alle Arten des Berufsgenossenschaftlichen Heilverfahrens (BG-HV).
  • Die Abteilung bietet fachspezifisches Know-how, um zusammen mit anderen Abteilungen der BGU FFM interdisziplinäre, komplexe Therapieformen auf höchsten Niveau im Rahmen eines überregionalen Trauma-Zentrums für Patienten aller Kostenträger anbieten zu können.
  • Die Abteilung übernimmt konzeptionelle und fachliche Führung in der Bildung und Betreibung eines Trauma-Reha-Netzwerkes mit externen Partnern.
  • Die Abteilung arbeitet mit den Kostenträgern, insbesondere mit den lokalen, regionalen und der zentralen Organen der DGUV, um neue Konzepte in der Durchführung und Evaluation der BG-HV zu entwickeln und zu implementieren.
  • Die Abteilung realisiert wissenschaftliche Projekte auf den Gebieten der Rehabilitation, der Physikalischen Medizin, der Sportmedizin, der Evaluation, des Qualitätsmanagements und der anderen relevanten Gebieten, um die besondere Stellung der BGU FFM in der Forschungslandschaft der DGUV sowie national und international auszubauen.
  • Die Abteilung realisiert nach Innen und nach Außen eine aktive Informationspolitik, um die besondere Expertise der BGU FFM in der Versorgung Unfallverletzter, der Forschung und der akademischen Lehre für alle Beteiligten und für die interessierte Öffentlichkeit darzulegen.
  • Die Abteilung realisiert ein Aus-, Fort- und Weiterbildungsprogramm für eigene Mitarbeiter und beteiligt sich aktiv an entsprechenden Programmen der BGU FFM, um den Anforderungen der Kostenträger stets zu entsprechen und hohe Qualitätsstandards in der Versorgung Unfallverletzter, Forschung und Lehre zu entwickeln und aufrechtzuerhalten.

BG-Hotline

Für eine schnelle telefonische Kontaktaufnahme bei allen Fragen, die im Zusammenhang mit dem berufsgenossenschaftlichen Heilverfahren stehen, wählen Sie bitte:

Tel.: 069 475-4284

oder

E-Mail: bg-hotline@bgu-frankfurt.de